Schriefl/Wegscheider

Ein neuer Jazz-Stil aus den Tirol und dem Allgäu? Wohlklang aus der alpenländischen sowie Jazz-Tradition oder Angriff auf die Hörgewohnheiten mit Alphorn und Akkordeon?
Viele der Stücke schrieben die beiden Musiker in ihren Heimattälern geschrieben worden. Sie benutzen Klichees der alpenländischen Sprache und Musik und verbinden sie mit Spielarten des zeitgenösischen Jazz und Avandgarde. Durch die vielfältigen Instrumentierungen mit Alphorn, Tuba, Akkordeon, Trompete, Hörnern, Klavier und Gesang hat man das Gefühl, dass gleich mehrere Bands auf der Bühne stehen.
Mal gemütlich wie eine Kuh, die Edelweis kaut, mal eine New Orleans Marching Band mit einem skurrilen Arrangement Allgäuer Weisen, mal ein Jazzpianist in Midtown welcher sein Klavier mit Fremdgegenständen bearbeitet. Durch die Verschmelzung der Genres entsteht ein neuer Stil, welcher nur auf erdbebensicherem Gebiet aufgeführt werden kann.